Gegründet 1980 in Gladbeck, gewinnen GRAVE DIGGER ein Jahr
später einen Newcomer-Wettbewerb in Recklinghausen. 1984 werden
in der Besetzung Chris Boltendahl (v), Peter Masson (g), Willi Lackmann
(b) und Albert Eckardt (d) die beiden Stücke "Violence"
und "2000 Light Years From Home" für den Sampler
Rock From Hell eingespielt.
Einige Monate später erschien das Debut Heavy
Metal Breakdown mit überwiegend schnörkellosen schnellen
Stücken. Lackmann verläßt die Gruppe. Es folgte
1985 das Album Witch
Hunter. Die zwei übrig gebliebene Stücke "Shine
On" und "Tears Of Blood" werden auf dem Sampler Metal
Attack veröffentlicht. Mit HELLOWEEN
und CELTIC FROST geht es dann auf Deutschlandtour. C.F. Brank übernimmt
den Bass. Nach dem Album War
Games folgte ein gravierender Stilwechsel in den poppig-kommerzielleren
Bereich. Für Masson kommt Uwe Lulis. Unter dem Namen DIGGER
folgt die Scheibe Stronger
Then Ever, die gnadenlos floppt und zur Auflösung der Gruppe
führt. Brank wechselt zu S.A.D.O.
1993 beschließen Boltendahl und Lulis eine Reunion mit Tomi
Göttlich (b) und Peter Breitenbach (d). Letzterer wird für
das Album The
Reaper durch Schlagzeuger Jörg Michael (ex-RAGE,
ex-MEKONG DELTA) ersetzt. Nach Symphony
Of Death wechselt Michael zu RUNNING WILD.
Für ihn kommt Frank Ulrich in die Band und man veröffentlicht
Heart
Of Darkness. Das Konzeptalbum über die schottische Geschichte
Tunes Of
War (1996) wird wieder mit einem neuem Schlagzeuger namens Stefan
Arnold (ex-GRINDER) eingespielt und
führt zum Einstieg in die deutschen Charts. Das zweite Konzeptalbum
Knights
Of The Cross (1998) beschäftigt sich mit der Geschichte
der Templer. Für Göttlich ist jetzt der Bassist Jens Becker
(ex-RUNNING WILD) dabei. 1999 wird mit dem dritte
Konzeptalbum Excalibur
über die Ritter der Tafelrunde die Trilogie abgeschlossen.
Für The
Grave Digger (2001) wird Lulis durch Manni Schmidt (ex-RAGE)
ersetzt. Lulis gründet daraufhin zusammen mit Göttlich
die Gruppe REBELLION. Es folgt die Livescheibe
Tunes
Of Wacken (2002). 2003 erscheint ein weiteres Konzeptalbum:
Rheingold.
Mit The Last Supper
(2005) und Liberty Or
Death (2007) wird der eingeschlagene Weg fortgeführt. Erweitert
mit Gitarrist Thilo Hermann (ex-FAITHFUL BREATH,
ex-RISK, ex-RUNNING WILD)
erscheint 2009 Ballads
Of A Hangman. Nach der anschließenden Tour trennt man
sich wieder. Schmidt verläßt die Band. |
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