german metal grave digger history
Wacken 2001 Gegründet 1980 in Gladbeck, gewinnen GRAVE DIGGER ein Jahr später einen Newcomer-Wettbewerb in Recklinghausen. 1984 werden in der Besetzung Chris Boltendahl (v), Peter Masson (g), Willi Lackmann (b) und Albert Eckardt (d) die beiden Stücke "Violence" und "2000 Light Years From Home" für den Sampler Rock From Hell eingespielt. Einige Monate später erschien das Debut Heavy Metal Breakdown mit überwiegend schnörkellosen schnellen Stücken. Lackmann verläßt die Gruppe. Es folgte 1985 das Album Witch Hunter. Die zwei übrig gebliebene Stücke "Shine On" und "Tears Of Blood" werden auf dem Sampler Metal Attack veröffentlicht. Mit HELLOWEEN und CELTIC FROST geht es dann auf Deutschlandtour. C.F. Brank übernimmt den Bass. Nach dem Album War Games folgte ein gravierender Stilwechsel in den poppig-kommerzielleren Bereich. Für Masson kommt Uwe Lulis. Unter dem Namen DIGGER folgt die Scheibe Stronger Then Ever, die gnadenlos floppt und zur Auflösung der Gruppe führt. Brank wechselt zu S.A.D.O.Grave Digger 1995 1993 beschließen Boltendahl und Lulis eine Reunion mit Tomi Göttlich (b) und Peter Breitenbach (d). Letzterer wird für das Album The Reaper durch Schlagzeuger Jörg Michael (ex-RAGE, ex-MEKONG DELTA) ersetzt. Nach Symphony Of Death wechselt Michael zu RUNNING WILD. Für ihn kommt Frank Ulrich in die Band und man veröffentlicht Heart Of Darkness. Das Konzeptalbum über die schottische Geschichte Tunes Of War (1996) wird wieder mit einem neuem Schlagzeuger namens Stefan Arnold (ex-GRINDER) eingespielt und führt zum Einstieg in die deutschen Charts. Das zweite Konzeptalbum Knights Of The Cross (1998) beschäftigt sich mit der Geschichte der Templer. Für Göttlich ist jetzt der Bassist Jens Becker (ex-RUNNING WILD) dabei. 1999 wird mit dem dritte Konzeptalbum Excalibur über die Ritter der Tafelrunde die Trilogie abgeschlossen. Wacken 2001 Für The Grave Digger (2001) wird Lulis durch Manni Schmidt (ex-RAGE) ersetzt. Lulis gründet daraufhin zusammen mit Göttlich die Gruppe REBELLION. Es folgt die Livescheibe Tunes Of Wacken (2002). 2003 erscheint ein weiteres Konzeptalbum: Rheingold. Mit The Last Supper (2005) und Liberty Or Death (2007) wird der eingeschlagene Weg fortgeführt. Erweitert mit Gitarrist Thilo Hermann (ex-FAITHFUL BREATH, ex-RISK, ex-RUNNING WILD) erscheint 2009 Ballads Of A Hangman. Nach der anschließenden Tour trennt man sich wieder. Schmidt verläßt die Band.